Weniger Schlaf, mehr Kaffee & weniger Freund*innen

Seit dem 12. August hat das Schauspielhaus Zürich fünf Jahrespraktikant*innen, die ein Theaterjahr absolvieren. Sie erlangen Einblick in die unterschiedlichsten Abteilungen, Prozesse und Berufe des Theaterbetriebs. In der Spielzeit 2019/20 sind Anna Gerber, Deborah Macauley, Lara Fuchs, Jasmin Gloor und Sascha Bitterli das Theaterjahr. Ihre Eindrücke der ersten Wochen haben Sie in einer Collage gesammelt.

WAS WIR IM MOMENT MACHEN:
ANNA: OFFENE BÜHNE UND SO
DEBBIE: JUGENDCLUBS UND SO
LARA: COLLAGE UND SO
SASCHA: GRETA UND SO
JASMIN: SCHNEEWITTCHEN UND SO

D’Highlights bis jetzt sind sicher d’Eröffnigsparty mit de Asmara & s’Esse ide Kantine gsi. Zahltag isch au nöd schlecht.

Ganz anders als erwartet war auf jeden Fall, die Kategorie mutig, war der Betriebsausflug. Nie hätten wir erwartet, dass das Polizeimuseum uns auf die Mutprobe stellt.

Uns isch nid ganz bewusst gseh, wieviel me muess nochefroge, damit me an sis Ziel kunnt und wieviel Vorschrifte me befolge muess.

Ab dem Moment, als die Zuschauer*innen in den Schiffbau strömten, wussten wir, jetzt wird es ernst. Ab jetzt müssen sich alle auf weniger Schlaf, mehr Kaffee & weniger Freund*innen in der Aussenwelt einstellen. Das Theater kann dich eintauchen lassen, aber auch verschlingen, wo du Zeit & Raum vergisst. So als hättest du 42 Stunden in einem dunklen Keller durchgetanzt.

Schweiz ganz unscheinbar und neutral mit schönen reichen Menschen, die sich Schokoladenrippen ins Brot tun und sich Fotzelschnitten (Armer Ritter) gönnen und zur Beruhigung der Nerven ihr Papiermüll schnüren.

Wer es nicht wusste, hier kleiner Tipp: Hin und wieder treiben sich Geister in Büros rum und lassen Türen offen.