It can't happen here

Nach: Sinclair Lewis
Inszenierung: Christopher Rüping

In seinem Roman beschreibt der amerikanische Literaturnobelpreisträger den unerwarteten Aufstieg eines Polit-Outsiders und Populisten zum despotischen Präsidenten der USA. Was Sinclair Lewis zwischen den Weltkriegen und unter dem Eindruck der Machtergreifung Hitlers schrieb, ist heute wieder von denkwürdiger Aktualität. Die Inszenierung von Christopher Rüping, Hausregisseur am Schauspielhaus, ist als Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin im Pfauen zu sehen.

Christopher Rüping ist seit einigen Jahren einer der wichtigsten deutschsprachigen Theaterregisseure und wurde 2019 auch zum «Regisseur des Jahres» gewählt. Ein paar Monate zuvor hat er den fast vergessenen Polit-Roman «It Can’t Happen Here» inszeniert. Nicht nur die «Liga der vergessenen Männer» oder wie die Untergrabung der Pressefreiheit beschrieben wird, erinnern darin an den jüngsten Machtwechsel in den USA. Der Stoff schlägt den Bogen von den ausgehenden 1920ern zu den gerade beginnenden 2020er Jahren. Rüping aber geht es nicht um platte Parallelen zur Gegenwart. Er inszeniert einen Abend über Schwäche und Sehnsucht und über die Schwierigkeit, dem eigenen Streben Einhalt zu gebieten. Er zeigt, was passiert, wenn die Welt in Aufruhr ist und sich nicht zwischen Vergnügen und Gewalt entscheiden kann. Und dann anfängt zu lachen.

  • Pfauen
Daten
Sa 13.06. 20:00 Pfauen
  • Festspiele Zürich
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So 14.06. 20:00 Pfauen
  • Festspiele Zürich
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