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Das Weinen  (Das Wähnen) - Schauspielhaus Zürich

Das Weinen 
(Das Wähnen)

© Gina Folly

Nach Texten von Dieter Roth
Inszenierung: Christoph Marthaler

Dieter Roth ist (und bleibt) ein Sonderfall. Auch deshalb, weil in seinem Vornamen manchmal ein Buchstabe fehlt. Dann heisst Dieter Roth plötzlich Diter Roth und niemand weiss warum. Der Sonderfall Roth verfügt allerdings noch über ganz andere Dimensionen. Von der Schweiz aus reist er durch die halbe Welt und lässt sich schliesslich in Reykjavík nieder. Dort arbeitet Roth an seinem ungeheuren Gesamtwerk, erfindet Skulpturen, malt, zeichnet und: schreibt. Letzteres jedoch ist nur den Wenigsten bekannt. Für Roth selbst war es entscheidend. Alles andere, so sagte er einmal, sei nicht so wichtig, wie die «Schriftstellerei ... oder sagen wir mal: das Nachdenken. Und das Sätzebilden.» In den späten 1980er-Jahren verschenkte Roth einmal zwei Sonderausgaben seiner Schriften an Christoph Marthaler. Dieser zog fortan mit diesen Büchern von Stadt zu Stadt, und immer wieder tauchten Bruchstücke daraus in seinen Inszenierungen auf. Bevorzugt ein Gedicht über ein sogenanntes «Mastkalb». Nun, fast 30 Jahre später, kommt es zur ersten hochöffentlichen Begegnung von Roth und Marthaler. Zwei Schweizer Sonderfälle, die vieles gemeinsam haben, obwohl sie sich eher selten über den Weg gelaufen sind. Zum Beispiel eine ausgeprägte Vorliebe für die Verwitterung von Körper, Geist und Schokolade angesichts des langsamen Verstreichens der Zeit. All dies erscheint irgendwie verheissungsvoll und soll nach der Premiere in Zürich um die ganze Welt reisen. Oder um die halbe. Oder bitte doch jedenfalls nach Reykjavík.

 

Inszenierung
Christoph Marthaler
Bühne
Duri Bischoff
Kostüme
Sara Kittelmann
Sounddesign
Thomas Schneider
Musikalische Einspielung
Bendix Dethleffsen
Licht
Christoph Kunz
Dramaturgie
Malte Ubenauf
Alle Beteiligten anzeigen
Audience Development
Elena Manuel
Theaterpädagogik
Patrick Oes
Produktionsassistenz
Clara Isabelle Dobbertin
Bühnenbildassistenz
Julia Bahn
Kostümassistenz
Natalie Soroko
Regiehospitanz
Samuel Petit
Inspizienz
Aleksandar Sascha Dinevski
Soufflage
Lea Theus, Gerlinde Uhlig-Vanet
Weniger Beteiligte anzeigen

In Koproduktion mit Emilia Romagna Teatro Fondazione, Nanterre-Amandiers – centre dramatique national, Bergen International Festival, Théâtre Vidy-Lausanne und International Summer Festival Kampnagel, Hamburg.

Unterstützt von Georg und Bertha Schwyzer-Winiker Stiftung und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

  • Uraufführung: 14. März 2020, Pfauen
  • Pfauen
  • Empfohlen ab 16 Jahren
  • 🛈 Einführung 30 Min vor der Aufführung am 16.03., 20.03., 24.03., 26.03., 28.03., 03.04., 05.04., 07.04. und 08.04.
Daten
Sa 11.04. 20:00 Pfauen
Vorstellung entfällt11Zum Kalender hinzufügen

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