Suna Gürler

Suna Gürler startete ihre Theaterlaufbahn als 13­-jährige Spielerin am jungen theater basel, absolvierte ein Praxis­-Jahr am Schauspielhaus Zürich und entzieht sich seitdem jeglichen Kategorien: Regie, Schauspiel, Tanz, Sounddesign, Schreiben und theatrale Recherche fliessen in ihrer Arbeit zusammen. Als Künstlerin, die sich ebenso für die Kunst der Vermittlung interessiert, wechselt sie zwischen professionellem Stücke-­Inszenieren und theaterpädagogischen Projekten. Der Unterschied liegt dabei nicht in der Frage Wo-­ist­-wie-viel-Kunst­-drin, sondern in den Rahmenbedingungen. Als Regisseurin erarbeitet sie mit erwachsenen, professionellen Schauspieler*innen, ebenso wie mit ausgewählten jugendlichen Spieler*innen Repertoirestücke unter «normalen» professionellen Bedingungen. Als Spielleiterin entwickelt sie Stücke mit dem Jugendclub, Rahmenbedingung: intensives Hobby für junge Spielbegeisterte. Bis heute ist Suna Gürler dem jungen theater basel verbunden, seit 2011 inszeniert sie dort regelmässig. Ab 2013 gehörte sie als Regisseurin, Schauspielerin und Theaterpädagogin zu Shermin Langhoffs Team am Maxim Gorki Theater Berlin. Neben ihrer Theaterarbeit initiierte sie verschiedene Formate wie die offene Bühne Zeig! in Basel oder Die Voyeure, Clubs für junges Theaterpublikum, die mittlerweile schweizweit Fuss gefasst haben und auch am Schauspielhaus Zürich regelmässig zu Gast sind. Ab 2019/20 wird sie Leiterin des Schauspielhaus Zürich für und mit jungen Menschen.

* 1986 in Basel

WICHTIGE ARBEITEN ALS REGISSEURIN: Tschick (Schweizer Erstaufführung), Flex, Don’t feed the Troll, Stören, Papa liebt dich, You are not the hero of this story

WICHTIGE ARBEITEN ALS THEATERPÄDAGOGIN: Kritische Masse, Fallstudien

WICHTIGE ARBEITEN ALS SCHAUSPIELERIN:
Es sagt mir nichts, das sogenannte Draussen

WICHTIGE EINLADUNGEN: Radikal Jung, Theatertreffen der Jugend (zwei Mal)

2019/20 IN ZÜRICH: Flex, Greta, I’m Wide Awake It’s Spring